Herausforderer

Sechs Homebanking-Programme gegen Quicken im Test

Auch mit dem jüngsten Upgrade der Finanzsoftware Quicken haben es die Entwicklerfirmen Intuit/Lexware nicht geschafft, alle bekannten Probleme auszuräumen und ein stabiles, fehlerfreies Produkt auszuliefern. Doch welche Alternativen haben frustrierte Anwender? Wir testeten in Frage kommende Windows-Homebanking-/Finanzprogramme darauf, inwieweit sie dem Marktführer das Wasser reichen können oder ihm gar überlegen sind.

Unterthema: Wiso Mein Geld als MS-Money-Nachfolger?
Unterthema: IP-Adresse ändern
Unterthema: Chips à la carte
Unterthema: Homebanking-Programme - Checkliste

 

Eigentlich müsste es doch ganz einfach sein: Schlichte Buchhaltungsfunktionen erfordern keine Programmierhöchstleistungen, und Homebanking beruht auf einer seit vielen Jahren genutzten standardisierten Technik. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail, hier im Zusammenspiel zwischen Programm und Banken. Die Softwareentwickler haben unter anderem damit zu kämpfen, dass sich die Banken bei der Übertragung der Kontodaten nicht an die vorgegebenen Standards halten und versuchen, eigene Regeln zu kreieren. Denn viele Kreditinstitute glauben, bei nur geringen Unterschieden in den Bankleistungen, die erwünschte Kundenbindung mit proprietären und inkompatiblen Lösungen zu erreichen. Zwangsläufig musste so die Euphorie um den Homebanking-Standard HBCI (Homebanking Computer Inferface) und erst recht der Traum von einer Chipkarte für alle Konten und Zahlungsvorgänge purer Ernüchterung weichen. Doch Schuldzuweisungen an die Banken zeigen nur die eine Seite des Problems, während die andere durch den Mangel an entsprechender Pflege und Aktualisierung der Zugangs- und Auswertungssoftware gekennzeichnet ist.

Im Homebanking- und Finanzverwaltungsbereich für Privatkunden hatten sich in den letzten Jahren Quicken und das im Funktionsumfang fast gleichwertige Money zu einer Art Standard entwickelt. Doch Money wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt, und auch von Quicken-Hersteller Intuit fühlen sich viele Anwender im Regen stehen gelassen: Beschwerden über Funktionsmängel und fehlende beziehungsweise teure Unterstützung bei Problemen füllen die Newsgroups. Unüberhörbar ist der Ruf nach Alternativen, von denen allerdings auch einiges verlangt wird.

Im Kern natürlich Homebanking: Umsatzabfragen und Geldtransaktionen sollen sich mit einem oder mehreren Kreditinstituten offline vorbereiten lassen, um sie dann möglichst auf einen Rutsch online zu erledigen. Dazu kommt das komfortable Speichern von Empfängerdaten und das interne Verwalten von Terminüberweisungen und Daueraufträgen, falls Letzteres nicht ebenfalls als einmaliger Auftrag an die Bank übermittelt werden kann. Was das parallele Führen von Euro- und DM-Konten betrifft, vorweg gesagt: Das beherrschen inzwischen alle Programme.

Mehrwert

Doch zur Finanzverwaltung gehört mehr: Einteilung von Einnahmen und Ausgaben nach Kategorien, Führung von `Offline-Konten´, die den Bargeldbestand, Ausgaben per Kreditkarte, die abschreibungsfähigen Arbeitsmittel und sonstiges Vermögen repräsentieren. Nach Belieben anpassbare Berichte geben in tabellarischer Form oder als Grafik Auskunft über Finanzstatus, die Entwicklung von Ausgaben und Einnahmen und vor allem, wofür das Geld ausgegeben wurde. Solche `Kategorienreports´ sind hilfreich beim Sparen und unerlässlich für die Steuererklärung. Ratgeber und Hilfsmittel für die Finanzplanung, Mehrwertsteuerverwaltung, Umsatzsteuererklärung, spezielle Steuerberichte und die Einnahme-Überschuss-Rechnung für Selbstständige runden das Ganze nach oben ab - die Grenzen zur professionellen Buchhaltung sind fließend.

Mit solchem Funktionsumfang konnten bisher nur Quicken und Money glänzen. Ob die Konkurrenz die nun schon lang andauernde Misere um die beiden hat ausnutzen können, haben wir an folgenden Programmen aus der Windows-Welt untersucht: Wiso Mein Geld, StarMoney 3.0, win-data 2000, T-OnlineBanking 4.0 Beta, S-Connect 4.3 und Private Cash 05V04/Business Cash.

Das Homebankingprogramm ZV light befindet sich laut Hersteller Omikron zurzeit in der Umstellungsphase auf HBCI, die erst in einigen Monaten abgeschlossen sein dürfte. Ähnlich steht es um entsprechende Applikationen aus dem Mac- und Linux-Lager, deren Entwickler ebenfalls noch heftig um die HBCI-Implementierung ringen. Wir prüfen die Programme in einem der nächsten Hefte. Auch Börsenmodule haben wir in diesem Test nur nebenbei berücksichtigt, da sie ein eigenes Thema darstellen, dem wir uns gesondert widmen wollen.

Wiso Mein Geld

Der neue Name des jüngsten unserer Kandidaten - bis vor kurzem hieß es Wiso Home-Banking - soll wohl andeuten, dass es mehr kann, als nur Bankgeschäfte ferngesteuert zu erledigen. Gegenüber unserem letzten Test [1] hinzugekommen ist unter anderem die Verwaltung von Anlagekonten und Depots und - in der 20 DM teureren Advanced-Version - die Online-Börsenaktualisierung.

Wiso Mein Geld unterstützt Girokonten und über HBCI auch Spar- und Festgeldkonten online. Kreditkarten- und andere Konten können ebenfalls angelegt, müssen aber von Hand geführt werden. Das Gleiche gilt für typische Offline-Konten wie `Kasse´ und `Sachwerte´.

Ähnlich wie in Quicken lassen sich Buchungen kategorisieren. Von maximal fünf Kategorienbäumen (diese entsprechen den Kontenrahmen in der Buchhaltungssprache) gibt das Programm zwei bereits vor: neben Standard- noch Steuerkategorien, die der automatischen Übernahme der gesammelten Belege ins Wiso-Steuerprogramm des nächsten Jahres dienen und sich nicht ändern lassen. Die Beschränkung auf zwei Hierarchie-Ebenen ist weggefallen, der Anwender kann beliebig viele Unterkategorie-Ebenen einrichten.

Splitbuchungen, ein weiteres notwendiges Feature für ein vollwertiges Finanzprogramm, unterstützte Wiso Homebanking nur unvollständig. Mit der aktuellen Version lassen sich den einzelnen Splitbuchungen auch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze zuweisen. Allerdings übernimmt das Programm die Mehrwertsteuersumme nicht in das entsprechende Feld im Kontoregister. Hier steht stets der für das Konto vorgewählte Satz, was zu irritierenden Differenzen führt. Schuld ist offenbar die etwas ungewöhnliche Art, die Mehrwertsteuer zu berechnen. Man hat hier nämlich die Mehrwertsteuer ans Konto gebunden und nicht, wie bei Quicken- und Money üblich, an die Kategorie.

Auch in Sachen Navigation und Fensteransicht liegen Positives und Negatives dicht beieinander. Als positiv erweist sich die Möglichkeit, die Spaltenaufteilung des Registers nach Belieben zu konfigurieren. Ein Klick in die Spaltenköpfe sortiert, wie vom Explorer gewohnt, nach den Einträgen (wahlweise auf- und absteigend) - und das in allen Spalten. Um diese Funktion zu nutzen, muss man im Kontextmenü `erweiterte Tabellenoptionen´ wählen. Dann erscheint außerdem über dem Register eine graue Leiste. Zieht man einen oder auch mehrere Spaltenköpfe auf diese Leiste, gruppiert das Programm die Buchungen entsprechend: beispielsweise nach den Empfängernamen und innerhalb der Empfängergruppen nach Betrag oder Verwendungszweck. Etwas Vergleichbares ist uns aus anderen Programmen nicht bekannt, näherungsweise kann hier höchstens Quicken über einen entsprechend angepassten Bericht mithalten.

Eine weitere Finesse stellt die ins Register eingebaute Filtermöglichkeit dar. Filtern lässt sich nach Einträgen aller Spalten mit Ausnahme des Verwendungszwecks, dabei sind auch Bedingungen wie ungleich, größer, kleiner oder leer möglich. Zusammen mit der Funktion, mehrere Buchungen gleichzeitig zu kategorisieren, erhält man damit eine zeitsparende Möglichkeit, auch umfangreiche Buchungslisten nachträglich zu kategorisieren.

Schattenseiten

Negativ: Das Register lässt sich nicht zweizeilig anzeigen. `Variable Zeilenhöhe´ (diesmal unter Extras/Optionen zu finden) bringt keine Verbesserung, denn nun kommen auch zahlreiche Leerzeilen zur Anzeige. Bei Umbuchungen wird das Gegenkonto im Register gar nicht, im Detailfenster nur mit der Kontonummer angezeigt. Umständlich: Umbuchungen zwischen Online-Konten müssen einander per Hand zugeordnet werden. Am störendsten aber sind die Wartezeiten, die das Programm dem Nutzer zumutet. Der Wechsel zu einem anderen Konto, sogar schon das Blättern in einem Register, das viele Buchungen enthält, kann so lange dauern, dass man einen Absturz vermutet, zumal kein Fortschrittsbalken oder die Maus-Sanduhr darauf hinweist, dass das Programm arbeitet. Etwas Abhilfe schafft es, wenn man die Registeranzeige auf einen kürzeren Zeitraum einschränkt. Buhl Data verspricht für das nächste Update eine deutliche Geschwindigkeitserhöhung.

Schon eher mit Quicken mithalten kann das Programm in den Auswertungsfunktionen. Es gibt vorgegebene Kategorien-, Empfänger- und Steuerberichte, grafische Darstellungen von Einnahmen und Ausgaben sowie `Reports´, deren Filtereinstellungen man selbst definieren und speichern kann.

Daten aus Quicken (und auch Money) lassen sich ins Wiso-Programm bisher nur per QIF-Import einlesen. Dazu müssen im Ausgangsprogramm erst mit der Exportfunktion solche Dateien erzeugt werden. QIF-Dateien können Umsatzdaten, Konten, Kategorien oder alles zusammen enthalten. Eine QIF-Datei nimmt jedoch immer nur die Umsätze eines einzigen Kontos auf, sodass in der Regel mehrere Export-Import-Schritte notwendig sind.

Beim QIF-Import von Quicken-Konten wurden die Umsätze und Kategorien nur in den Standardfällen korrekt eingelesen - ohne Umbuchungen allerdings. Quicken-Mehrwertsteuerbuchungen (das sind stets Splitbuchungen) übernimmt `Mein Geld´ zwar mit korrektem Mehrwertsteuersatz, jedoch ohne Mehrwertsteuerbetrag; hier hilft die nochmalige Auswahl des Mehrwertsteuerbetrags im Splitfenster. Unterkategorien dritter Ebene landen - obwohl das Wiso-Programm beliebig viele Stufen verwaltet - in der zweiten Ebene. In Splitbuchungen erfasst es gar keine Kategorien.

Beim mehrfachen Import von Konten mit Kategorien sollte zwar intern ein Abgleich erfolgen, doch waren im Test anschließend viele Kategorien doppelt vorhanden. Beim Import in einen neuen Kategorienbaum stand dieser - obwohl in der Kategorienübersicht angezeigt - in einem Konto nicht zur Auswahl.

Nach Import der Umsätze eines Kontos sollte man vor dem ersten Abholen der Kontoauszüge das Abholdatum auf den letzten Buchungstag einstellen. Wurde das versäumt, finden sich möglicherweise viele Umsätze doppelt wieder. Online abgeholte Umsätze lassen sich zwar löschen und (ausgenommen Datum und Betrag) auch ändern, doch können keine Buchungen von Hand hinzugefügt werden. In diesem Fall hilft nur ein Trick: Man stellt das Konto auf `offline´ um und nach den Änderungen wieder auf `online´ zurück.

Unsere unter Quicken angelegten HBCI-Kontakte (HypoVereinsbank mit HBCI-Diskette, Advance-Bank mit RSA-Chipkarte) übernahm das Programm ohne Probleme.

Wie das Wiso-Programm mit Umsätzen am `Grenztag´ umgeht, lässt sich unter `Konto bearbeiten/Umsatzabfrage´ einstellen. Erscheinen hier öfter Umsätze doppelt, sollte man `immer abgleichen´ wählen. Den unterschiedlichen Abgleichgenauigkeiten liegt ein Punktesystem zu Grunde: `Normal´ arbeitet mit 5, `Hoch´ mit 6 und `Sehr hoch´ mit 7 Punkten. Deren Zahl ergibt sich aus folgenden Übereinstimmungen: Datum 3 Punkte, Betrag 2 Punkte, Empfänger 1 Punkt, Verwendungszweck 1 Punkt. Wer am selben Tag Beträge gleicher Höhe überweist oder empfängt, sollte deshalb die Abgleichgenauigkeit heraufsetzen.

Wurde ein Umsatz bereits einmal kategorisiert, geschieht dies bei späteren Umsätzen mit dem gleichen Empfänger automatisch. Noch mehr Flexibilität verspricht die Anwendung des Regelassistenten. Wenn-Dann-Regeln, die auch verschachtelt werden können, erlauben es beispielsweise, einer Buchung erst eine Kategorie und dann eine Mehrwertsteuer zuzuweisen. Das geht über Quicken hinaus - Mehrwertsteuerbuchungen lassen sich in Quicken bisher nicht automatisch kategorisieren.

Die an sich gute Idee wurde jedoch unvollkommen umgesetzt. Für jede Regel muss der umständliche Assistent erneut durchlaufen werden, ein Wechsel ins Register (um etwa einen Empfängernamen mit Copy &Paste zu übernehmen) klappt ebenso wenig wie das Kopieren von Regeln. Für die meisten Felder steht als Bedingung lediglich `gleich´ fest. (Nur für den Empfängernamen trifft das nicht zu; obwohl hier auch `gleich´ steht, verwendet das Programm die zweckmäßigere `Enthält´-Bedingung.) Der Hauptmangel: Die nachträgliche Editierung oder auch nur Ansicht der Regeleinstellungen fehlt. Funktioniert etwas nicht so wie gewünscht, muss man alles noch einmal aufnehmen. Fazit: Der Regel-Assistent ist in der gegenwärtigen Form kaum zu gebrauchen. Der Hersteller verspricht jedoch auch hier baldige Nachbesserung.

StarMoney 3.0

StarMoney in der Version 3.0 verwaltet nun auch Offline-Konten. Die auf Sparkassen zugeschnittene Applikation beherrscht nahezu alle online möglichen Aktionen, während sie sich andererseits bei Verwaltungs- und Buchhaltungsfunktionen als eher bescheiden erweist. So hat man dem Register zwar eine Suchenfunktion spendiert, aber das Sortieren bleibt weiterhin außen vor. Buchungen können kategorisiert werden - eingeschränkt auf einen Kategorienbaum mit zwei Ebenen. Zusätzlich lassen sich Kostenstellen einrichten, die den Klassen beziehungsweise Gruppen in anderen Programmen entsprechen. Das Splitten von Buchungen erreicht man nur umständlich über das Buchungs-Detailfenster, und eine Ausweisung von Mehrwertsteuer fehlt.

StarMoney importiert Buchungen aus QIF-Dateien und fügt die darin enthaltenen Kategorien in den eigenen Kategorienbaum ein, wobei es Unterkategorien der dritten in die zweite Ebene sortiert. (Offline-Konten stehen im Import-Fenster erst gar nicht zur Auswahl.) Umbuchungen erkennt StarMoney dabei ebenso wenig wie Splitbuchungen: Die gesamte Summe landet unter der Kategorie der ersten Splitzeile. Im Test scheiterte der Import zunächst mit der irreführenden Fehlermeldung `Falsches Datumsformat´ an einem (hier nicht sichtbaren) Sonderzeichen im Empfängernamen `DT. TELEKOM MOBIL´, den Quicken per HBCI von der HypoVereinsbank übernommen hatte. Erst als wir das Zeichen von Hand im Quicken-Register entfernten und alles erneut exportierten, klappte es. Das Wiso-Programm übrigens hatte bei der Telekom-Buchung den Import lediglich abgebrochen, die vorherigen Buchungen jedoch korrekt übernommen.

Beim anschließenden Abgleich mit online von der Bank geholten Umsätzen (problemlos mit den unter Quicken eingerichteten HBCI-Zugängen) gab es keine Schwierigkeiten und auch keine doppelten Einträge.

Zwar wirkt das StarMoney-Programmfenster - vor allem das Register - etwas aufgeräumter als das des Wiso-Programms, das Navigieren in der Mixtur aus Menüs, Buttons und Button-Leisten, Karteikartenreitern und Task-Leiste geht jedoch noch umständlicher vonstatten. Dabei wurde hier schon einiges verbessert (z. B. aufklappbare Menüs). Trotzdem schneidet Quicken - obwohl ergonomisch keineswegs perfekt - im subjektiven Vergleich deutlich besser ab.

Für das automatische Kategorisieren lassen sich in den Kategoriedetails Regeln definieren. Gut: Die Bedingungen mit der Option `enthält´ arbeiten unscharf - dadurch gelingt zum Beispiel die automatische Kategorisierung von Bargeldabhebungen an unterschiedlichen EC-Automaten. Auch eine nachträgliche Bearbeitung ist möglich. Mangelhaft: Mit Offline-Konten klappt die Auto-Kategorisierung nicht. Hier kommt noch hinzu, dass Umbuchungen von einem Online- zu einem Offline-Konto gelingen, umgekehrt gehts aber nicht nicht. Umbuchungen zwischen Online-Konten (Kontoübertrag) lassen sich nur ausführen, wenn beide Konten bei einem Kreditinstitut liegen.

An Auswertungen bietet StarMoney einen Finanzstatus (der in etwa der Kontenübersicht entspricht) und Reports der Einnahmen, Ausgaben, Kategorien und Kostenstellen. Der Einnahmen- und Ausgabenreport erfasst nur kategorisierte Buchungen. Der Kategorienreport gibt stets alle Kategorien aus, individuelle Anpassungen sind auch in Version 3.0 nirgends möglich. Reports lassen sich ausdrucken, jedoch nicht exportieren, nicht einmal `Markieren/Kopieren´ funktioniert in den Reportfenstern.

win-data 2000

Zielgruppe der reinen Banking-Software win-data sind laut Hersteller nicht Privatanwender, sondern Selbstständige sowie kleine und mittlere Firmen. Die wenigen integrierten Finanzverwaltungsfunktionen hat man teilweise nur halbherzig umgesetzt. So lässt sich die Zuweisung von Kategorien zwar bewerkstelligen, doch da die Buchungen nicht gesplittet werden können, stößt man damit in der Praxis schnell an Grenzen. Offline-Konten kennt das Programm nicht, ebenfalls nicht die automatische Zuordnung von Kategorien zu den online abgeholten Umsätzen. Die beim Ausfüllen von Überweisungen et cetera eingegebenen Kategorien und Verwendungszweckzeilen (maximal vier) lassen sich jedoch merken und wieder verwenden.

Zusätzlich zu einer Kategorie weist das Programm einem Online-Auftrag professionelle Fibu-Konten zu. Dies soll die spätere Weiterverarbeitung in einem Buchhaltungsprogramm erleichtern. Der DATEV-Kontenrahmen SKR04 für Einnahme-Überschuss-Rechnung ist enthalten, lässt sich aber bisher nicht bearbeiten oder ergänzen. Unbequem: Kategorien, die an Buchungen des aktuellen Tages und des Vortages bereits zugewiesen waren, gehen bei einem erneuten Abruf des Kontoauszugs verloren. Das Programm warnt bei der Kategorienvergabe davor - doch überflüssigerweise auch dann, wenn man weit zurückliegende Buchungen bearbeitet.

Die sachlich gestaltete, aber keineswegs intuitive Programmoberfläche erfordert etwas Einarbeitungszeit, lässt sich dann aber schneller als jedes andere Programm bedienen. Funktionen wie `Massenänderung´, Serienüberweisungen und -Lastschriften oder eine Verwendungszweck-Datenbank dienen vor allem Anwendern mit einem regen Zahlungsverkehr. Auch Abbuchungsaufträge sind möglich. Die Benutzerverwaltung weist einen hierarchischen Aufbau auf: Der Administrator kann den Benutzern unterschiedliche Rechte erteilen, beispielsweise nur den Zugriff auf bestimmte Kontengruppen oder Aktionen erlauben.

Auswertungen heißen in win-data Statistiken. Sie ermöglichen die (auch grafische) Anzeige von Kontostandsentwicklung und Valutensalden sowie von Ausgaben und Einnahmen, geordnet nach Kategorien. Zusammenfassungen von Buchungen einer oder mehrerer Kategorien fehlen.

Da win-data keine QIF-Dateien importiert, sollte man beim Umstieg von Quicken oder Money einen Buchungsschnitt machen und völlig neu anfangen. Die spartanischen Buchhaltungsfunktionen lassen den Umstieg sowieso nur dann sinnvoll erscheinen, wenn man vorher im Wesentlichen nur den Homebanking-Teil genutzt hat.

T-OnlineBanking 4.0 Beta

Die T-Online-Bankingsoftware, die es kostenlos als Add-on zum T-Online-Decoder gibt, gehörte bisher zu den einfachen Homebanking-Programmen mit geringem Funktionsumfang: Kontoauszüge abholen, Überweisungen tätigen und Mitteilungen an die Bank verschicken. Die neue Version 4.0, die wir als Beta-Version testen konnten, enthält eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen. So kann der Anwender jetzt Kategorien vergeben und einfache Auswertungen anfertigen. Doch das alles macht noch keine Finanzverwaltung aus. Stichwort Kategorien: Unserer Meinung nach ist diese Funktion nur dann sinnvoll, wenn gleichzeitig Splitbuchungen und Offline-Konten unterstützt werden. Andernfalls muss man das beim Tanken gekaufte (und zusammen per EC-Karte bezahlte) Eis gemeinsam mit dem Sprit unter `Betriebskosten PKW´ kategorisieren, was das Finanzamt wahrscheinlich nicht anerkennt. Und wenn das Benzin einmal bar bezahlt wird, taucht es gar nicht im (jetzt möglichen) Kategorie-Report auf. Auf eine solch lückenhafte Buchführung sollte man aber besser ganz verzichten.

Deutlich verbessert zeigt sich das Umsatzregister. Standardmäßig bietet das Programm die Listenansicht, in welcher der Anwender nach allen Spalten sortieren kann. Die ausführliche Detailansicht mit allen Buchungszeilen lässt sich für die ganze Tabelle oder per Mausklick nur für eine Buchung wählen. Es sind neue Import- und Export-Funktionen hinzugekommen, beispielsweise liest und beschreibt das Programm die DTA-Diskette. Buchungsdaten im QIF-Format kann es nunmehr einlesen, Verwendungszweckzeilen schneidet es dabei aber nach 27 Zeichen ab. Außerdem hat die Beta-Version unsere aus Quicken exportierten Umsätze mit falschem Datum übernommen (Tag und Monat wurden vertauscht), auch tauchten Buchungen ganz ohne Datum auf. Da das Programm weder die Änderung noch die Löschung von Buchungen gestattet, bleibt der QIF-Import Stückwerk, bis der Hersteller diese Fehler ausgeräumt hat.

Den vorhandenen HBCI-Kontakt zur HypoVereinsbank konnten wir mit dem Programm nicht nutzen. Schuld dürfte die Inkompatibilität der HBCI-Diskettenformate von DataDesign (Datei: KEYS.RDH) und vom Bankverlag (Datei: KEYS.FST) sein. Bei der RDS-Chipkarte der Advance-Bank traten Probleme bei der Synchronisation auf, sodass wir auch dieses Konto nicht testen konnten. Bei der Vorgängerversion 2.1 immerhin hatte es geklappt.

Wenngleich viele neue Funktionen noch nicht ausgereift scheinen und die Oberfläche nach wie vor zu verspielt wirkt und dadurch umständlich zu bedienen ist, so geht es mit der neuen Version doch in die richtige Richtung. Als gelungenes Beispiel glänzt die Auto-Kategorisierung: Die einfache und doch effektive Art, wie die hier `Filter´ genannten Regeln formuliert werden können, gefiel uns deutlich besser als bei Wiso Mein Geld und StarMoney: Die Bedingungen werden einfach mit logischen Verknüpfungen und Platzhaltern in eine Zeile geschrieben. Wer öfter im Internet Suchanfragen formuliert, sollte mit dieser Schreibweise vertraut sein.

S-Connect 4.3

S-Connect kennt als reines Homebanking-Programm keine Offline-Konten. Zur Verfügung stehen Umsatzabfragen und Transaktionen mit Giro- und Sparkonten, Termingeld- und Darlehenskonten sowie Depots. Kategorien gibt es nicht. QIF-Dateien lassen sich nicht importieren, sodass eine Übernahme unserer Quicken-Konten nicht möglich war. Zudem hätten wir im Falle eines Umstiegs auch auf den HBCI-Zugang zur HypoVereinsbank verzichten müssen: Mit dem verwendeten Sicherheitsmedium Diskette kann S-Connect nichts anfangen, was Transaktionen mit einem HypoVereinsbank-Eurokonto unmöglich macht.

Neben dem PIN/TAN-Verfahren über T-Online unterstützt S-Connect nur die DES-Chipkarte, diese aber mit neuestem HBCI-Kernel 2.2. Der stammt vom Informatik-Zentrum der Sparkassenorganisation (SIZ). Folgende Brokerage-Funktionen lassen sich damit ausführen: Depotabfragen, Kauf und Verkauf von Wertpapieren, Abfrage des Orderstatus und Zeichnung von Neuemissionen - ein Brokerage-Trainer ist integriert. Aktuelle Kurse und Charts holt sich das Programm übers Internet.

Das S-Connect-Programmfenster zeigt sich - teilweise auch wegen des begrenzten Funktionsumfangs - übersichtlich und (leider eine Ausnahme in unserem Testfeld) als grafisch gut gestaltet. Positiv: Tabellen können wie im Wiso-Programm weitgehend konfiguriert werden, ein Klick in die Spaltenköpfe leitet eine Sortierung ein. Es lassen sich bis zu neun Verwendungszweckzeilen anzeigen, Standard sind vier. Mangelhaft: Das Register führt keine Zwischensalden auf, sondern zeigt nur den Endkontostand, was den Vergleich mit den realen Kontoauszügen unnötig erschwert. Eine Trennung von Empfänger und Verwendungszweck erfolgt allein bei HBCI-Konten und nur in der Detailansicht. Bei PIN/TAN-Konten landen alle Daten im Verwendungszweckfeld.

Private Cash 05V04/Business Cash

Schon vor einem Jahr hieß es bei HDP, dem Hersteller von Private Cash, man warte ab, welche HBCI-Version sich bei den Geldinstituten durchsetze. Und das gilt noch immer: Man arbeite zwar an einer HBCI-fähigen Version, sei aber nicht bereit, die Probleme zu lösen, die andere machen. Trotzdem wird man bei HDP nicht umhin kommen, in der neuen Version (Erscheinungstermin noch unbekannt) mehrere HBCI-Versionen zu unterstützen. In der Zwischenzeit bietet HDP Private Cash und die erweiterte Version Business Cash über das Internet kostenlos zum Download an.

Die beiden reinen Homebanking-Programme ohne Buchhaltungs- oder Auswertungsfunktionen arbeiten nur mit dem traditionellen PIN/TAN-Verfahren über T-Online. An neuen Features ist seit Jahren nur wenig hinzugekommen. Die Programmoberfläche im konsequent umgesetzten `klassischen´ Windows-Design hat sich nicht verändert, lässt jedoch auch kaum Wünsche offen. Die Arbeitsoberfläche kann man nach Belieben einrichten, und sie präsentiert auf Wunsch so viele Informationen auf einen Blick wie sonst kein Programm. Empfänger, Verwendungszweck und weitere Buchungsdaten werden in eigenen Listen gespeichert und auf Wunsch parallel angezeigt beziehungsweise per Mauklick übernommen. Einfach und zweckmäßig hat man die Abgleichfunktion gelöst: Überweisungen werden nicht in eine spezielle Liste, sondern direkt in den Kontobericht eingetragen und später automatisch mit den abgeholten Umsätzen abgeglichen. Über den Status informieren fünf Kürzel: `Offen´, `Auf Termin´, `Ausgegeben´, `Ausgeführt´ und `Storniert´. Wir vermissten allerdings Sortiermöglichkeiten in den Kontoberichten und die Möglichkeit, PIN und TAN-Liste für mehrere Konten gemeinsam zu verwenden.

Private Cash unterstützt Überweisungen, Lastschriften und Umsatzabfragen mit Girokonten. Business Cash ist darüber hinaus mandanten- und netzwerkfähig und verfügt über einige Import- und Exportfunktionen - leider exklusive QIF-Dateien.

Fazit

Allein das Wiso-Programm, dessen Entwicklung eindeutig in Richtung eines Finanzmanagers geht, lässt sich im Funktionsumfang annähernd mit Quicken vergleichen. Wer allerdings hofft, mit einem Umstieg alle seine Probleme zu lösen, könnte vom Regen in die Traufe kommen: Viele Funktionen sind auch bei Mein Geld noch unausgereift oder ungeschickt umgesetzt. Neben guten Ideen stehen fragwürdige Konzepte: Warum soll man umständlich Regeln bearbeiten, wenn dieselbe Funktion doch über `Gemerkte Buchungen´ à la Quicken oder die Bindung der Mehrwertsteuer an die Kategorie (statt an das Konto) viel bequemer zu erreichen ist? Insgesamt scheint uns aber das Engagement des Herstellers, was die Probleme der Anwender angeht, stärker ausgeprägt als bei Intuit. Der beste `Workaround´ für eine vermisste Funktion, heißt es bei Buhl Data, wäre: `Melden Sie es uns! In ein bis zwei Monaten stellen wir die Funktion mit einem Online-Update zur Verfügung.´ Nicht nur Buhl Data, sondern fast alle Hersteller haben übrigens für die zweite Jahreshälfte verbesserte Versionen mit stark erweitertem Funktionsumfang angekündigt.

Bei manchen Programmen dürften die integrierten Finanzverwaltungsfunktionen teilweise eher werbeträchtige Zugaben als nützliche Instrumente sein. Für fragwürdig halten wir Kategorien, wenn sie - wie win-data, S-Connect und das neue T-Online-Homebanking-Programm - keine Offline-Konten und Splitbuchungen unterstützen. Sind letztere jedoch vorhanden, kann mit ihnen (und speziellen Mehrwertsteuerkategorien) sogar eine fehlende Mehrwertsteuerverwaltung improvisiert werden - ob der Aufwand lohnt, ist eine andere Frage.

Fragen sollte man sich aber auch, welche Funktionen man wirklich benötigt. Im Vergleich zu einem mit Funktionen - die noch dazu fehlerbehaftet sind - überladenen Finanzverwaltungsprogramm dürfte ein schnelles, problemlos arbeitendes und übersichtliches Homebanking-Programm unter Umständen die bessere Wahl sein. HDP-Cash, das hierfür in Frage käme, befindet sich jedoch nicht mehr ganz auf dem Stand der Technik - vor allem fehlt die HBCI-Unterstützung und damit beispielsweise zugleich der Zugriff auf Euro-Konten der HypoVereinsbank.

Ein bleibendes Ärgernis stellt die Inkompatibilität der HBCI-Kernels von DataDesign, SIZ und BDB dar. Die problemlose Übernahme eines bereits unter Quicken eingerichteten HBCI-Zugangs (mit Diskette) war nur mit solchen Programmen möglich, die den gleichen HBCI-Kernel von DataDesign verwenden. In den anderen Fällen muss der Kunde den Anmeldeprozess der Bank (inklusive Wartezeit von bis zu 2 Wochen) erneut durchlaufen. Ein paralleles Arbeiten mit zwei unterschiedlichen Kernels ist nicht möglich, das verhindern die Sicherheitseinstellungen der Banken. (ae)

Literatur
[1] Bernd Behr, Anschlussbuchung, Konkurrenz bei der Finanzsoftware, c't 14/01, S. 74

[2] Ralph Altmann, Quicken-Qualen, Probleme und Lösungen rund um Quicken 2002, c't 14/01, S. 162

[3] Ralph Altmann, Bernd Behr, Ausgleichsbuchung, Quicken 2002 schafft den Euro, c't 11/01, S. 78

Kasten 1


Wiso Mein Geld als MS-Money-Nachfolger?

Seit Mitte Juli hat Buhl Data den Support für alle Anwender von Microsoft Money ab Version 97 übernommen. Eine Weiterentwicklung des Programms ist jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen will Buhl zusammen mit Microsoft eine Datenübernahme-Schnittstelle zur Verfügung stellen, mit der die komplette Money-Datei in Wiso Mein Geld eingelesen werden kann. Der umständliche QIF-Import entfällt damit.

Money-Anwender erhalten Wiso Mein Geld zum Upgrade-Preis von 54,90 DM. Im August soll außerdem ein Update erscheinen, das etwas mehr auf die speziellen Anforderungen dieser Zielgruppe eingeht. Umsteiger werden möglicherweise Tausende von Buchungen übernehmen wollen. An erster Stelle steht deshalb die Erhöhung der Geschwindigkeit, außerdem will man auch einige der beschriebenen Mängel und Fehler ausräumen, verspricht Buhl.

Der Money-Support von Buhl Data ist unter der Nummer 0 18 05/35 45 70 (0,24 DM/min) werktags zwischen 9 und 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr zu erreichen.

Kasten 2


IP-Adresse ändern

T-Online benutzt auf den Btx-Servern intern IP-Adressen, die auch in vielen Heim- und Firmennetzwerken Verwendung finden. Sie lauten 192.168.0.xxx. Das kann in seltenen Fällen zu Zugangsproblemen führen. Bei unserem Test trat solch ein Fall mit dem Programm S-Connect auf: Bei der Einwahl wurde zwar die DFÜ-Netzwerkverbindung zu T-Online korrekt hergestellt, das in S-Connect eingeblendete Terminalfenster (das Programm verwendet nicht den T-Online-Decoder, sondern einen eigenen) zeigte jedoch `No Carrier´ an, eine Verbindung kam nicht zu Stande. Auf den Hinweis des Herstellers änderten wir daraufhin die IP-Adresse des Testrechners (im LAN der Host) von 192.168.0.1 auf 192.168.10.1, womit das Problem behoben war.

Alle Programme, die den T-Online-Decoder einsetzen (installiert war Version 3.0), hatten mit der alten IP-Adresse keine Schwierigkeiten. Offenbar wird der Konflikt hier intern abgefangen.

Kasten 3


Chips à la carte

Im Rahmen des Tests überprüften wir auch, wie die Programme mit Chipkartenlesern zurechtkommen. Den verbreiteten Klasse-1-Leser Towitoko Chipdrive micro haben alle HBCI-fähigen Programme erkannt. Probleme gab es mit einem Klasse-3-Leser von Kobil. Nur StarMoney und T-Online-Homebanking 4.0 Beta unterstützten die `sichere PIN-Eingabe´ über die Tastatur des Kartenlesers. Wiso Mein Geld, win-data und S-Connect (und übrigens auch Quicken 2002) mussten hier passen. Zwar können sie ihn erkennen und verwenden, doch hat die PIN-Eingabe wie bei einem Klasse-1-Leser über die Computertastatur zu erfolgen. So bleibt die Gefahr bestehen, dass jemand die PIN über ein in den Computer geschleustes `trojanisches Pferd´ abfängt.

Klasse-2- und Klasse-3-Leser unterscheiden sich von Klasse-1-Lesern äußerlich durch eine integrierte Tastatur, die die sichere PIN-Eingabe erst möglich macht. Klasse-3-Leser besitzen integrierte `Intelligenz´ und gewisse Firewall-Eigenschaften sowie ein alphanumerisches Display. Damit können sie bei Geldkartentransaktionen auch die Transaktionsdaten auf dem Display anzeigen.

Kasten 4


Homebanking-Programme - Checkliste

Wiso Mein Geld (3.0) StarMoney 3.0 win-Data 2000 OnlineBanking 4.0 Beta S-Connect 4.3 Private Cash05V04/ Business Cash Quicken 2002
Firma Buhl Data Service Star Finanz baumann&balk T-Online International SK Online und adisoft Heinemann, Dose u. Part. Lexware
URL www.buhl.de www.starfinanz.de www.bb-ag.net www.banking.t-online.de www.skonline.de, www.adisoft.de www.hdp-online.de www.lexware.de
Preis(/Update) in DM 80 (Advanced: 100)/30 69, Sparkassen: ca. 20-50 80/50 bzw. institutsabhängig kostenlos für T-Online- Kunden zumeist kostenlos zurzeit kostenlos per Download 99/79 (deluxe: 149/109)
Betriebssysteme ab Win 95 ab Win 95 ab Win 95 ab Win 95/NT4 ab Win 95, NT 4 ab Win 3.1 ab Win 95
HD-Speicher/RAM-Empfehl. 35 MByte/ab 32 MByte 30 MByte/12MByte 40 MByte/32 MByte 40/64 MByte 50 MByte/64 MByte 2 MByte/4 MByte 68 MByte/32 MByte
Browser enthalten - MS IE - - MS IE 5.5 - MS IE
Datenaustausch
CEPT/ZKA (BTX) + + + + + + +
Decoder T-Online T-Online (enthalten) T-Online T-Online ab 3.015 integriert integriert T-Online
BTX-Parameter ändern - - + + - + +
Internet (PIN/TAN) + + - - + - -
HBCI-Version/Kernel 2.01, 2.1, 2.2/DataDesign 2.0, 2.1/DataDesign 2.01, 2.1, 2.2/ DataDesign 2.1/BDB, SIZ 2.2/SIZ - 2.01, 2.1, 2.2/ DataDesign
Sicherheitsmedium RSA-Diskette, DES- und RSA-Chipkarten RSA-Diskette, DES- und RSA-Chipkarten RSA-Diskette, DES- und RSA-Chipkarten RSA-Diskette, RSA-Chipkarte DES-Chipkarte - RSA-Diskette, DES- und RSA-Chipkarten
Übertragungsprotokoll speichern + + + + + + +
Datenträgeraustausch (DTA) + - + + - + +
Importformate Quicken, Money (QIF-Import), T-OnlineBanking Quicken ab 4.5 (QIF), ZV light, StarMoney, DTA DTAUS, ASCII, CSV, E Excel, HDP-Cash, ZV light, win-data 5 Vorversionen, QIF, DTA S-Firm, ZV light, CSV, DTA Vorversion, Business Cash: DTA-Import Buchungen (QIF), Wertpapiere (CSV), Adressen (ASCII)
Exportformate Excel, QIF, Sage KHK, Wiso Sparbuch Umsätze, Adressen (dBase, Txt) ASCII, Excel, Bankboy, DATEV, Addison, VBS-Agrosoft CSV CSV Umsätze als ASCII (nur Business Cash) Steuerdaten nach Quick-Steuer (nur deluxe-Version), QIF
Online-Funktionen
Umsatz- und Saldoabfrage von Giro-, Spar- und Festgeldkonten Giro-, Spar-, Darlehen-, Festgeldkonten, Wertpapierdepot Giro-, Sparkonten, per HBCI: Termingeld-, Darlehens-, Avalkont. u. a. Giro-, Depotkonten, Sparkonten (HBCI) Giro-, Spar-, Termingeldkonten Giro-, Spar-, Termingeldkonten; Depot-, Anlage-, Darlehenskonten Girokonten
Rundruf + + + + + + +
Einzel/Sammelüberw. wählbar + + + (HBCI) + + + +
Terminüberw. echt/unecht +/+ +/- -/+ +/+ +/+ -/+ -/+
Dauerauftrag echt1/unecht +/+ +/- in Vorbereitung /+ +/- +/- -/+ +/+
Auslandsüberweisung - - in Vorbereitung - + - -
Lastschriften + + + - + + +
Festgeldanlage - + - - + - -
Depotverwaltung + + + + + - +
Wertpapiertransaktionen Advanced-Version + in Vorbereitung + + - +
Online-Börsenkurse 2 Advanced-Version + in Vorbereitung - + - +
Formularbestellungen - + - - - - -
Institutsmeldung - + mit HBCI - + - -
Mitteilung an Bank + + - + + - -
Online-Update + + + + + - +
Verwaltung
Multi-User-fähig + + + + + nur Business Cash +
Passwortschutz für Benutzer Benutzer Programm u. einz. Funktionen (Administrator, Benutzerkennworte) Programm, Konto Programmstart, Bankzugang (per Sicherheitskennwort) Programmstart (Bus. Cash auch Benutzer), abgeschl. Buchungszeiträume Quicken-Datei
Empfängerverwaltung + + + + + + +
Empfänger merken/Auto-fill +/+ +/+ +/+ +/- +/- +/+ +/+
Kategorienverwaltung beliebig viele Ebenen 2 Ebenen 2 Ebenen 2 Ebenen - - 3 Ebenen, Klassen
Online-Auto-Kategorisierung + (Regelassistent) + (Regeln) - + - - +
manuelle Änderungen + - - - - + +
Umsätze suchen/sortieren +/+ +/- +/+ +/- +/+ +/- (nur nach Datum) +/+
Kontoabgleich automatisch + - - - automatisch halbautomatisch
Offline-Konten + + - - - - +
Splitbuchungen + + - - - - +
Mehrwertsteuer + - - - - - +
Zahlungserinnerung + (Rechnerstart) - + (Rechner- und Programmstart) + (Rechnerstart) + - +
Auswertungen Finanzstatus, individuelle Reports E+A-Reports, Finanzstatus, Kategorienreport - Kontostandsverlauf, Einnahmen +Ausgaben, Kategorienreport Finanzstatus, Depotbewertung u.a. Konto-, Vermögensbericht Berichte, Grafiken, Budgets
Sonstiges
Quick-Zoom + - - - - - +
Überweisungsformulardruck + - - - - + +
Kontoauszugsdruck + + + + + + +
Datensicherung manuell auto auto und manuell manuell - auf Diskette auto + man. mit Erinnerung
Extras/Besonderheiten Btx-Banking via T-Online-Zugang über beliebige Provider Online-Kontosperre aufheben, Handy-Telefonb., Managem. netzwerkf., Makro-Editor, Abbuchungsauftr. Auslesen von Geldkarteninfos, Archivierungsfunktion Broker-Trainer, Rundruf mit automatischer Kontenanlage Formular-Editor Rechn.man., Renten- + Steuerpl. , A. Geld (deluxe)
Hotline 0 18 05/35 45 56 (24 Pf/min.) 0 18 05/23 55 22 (24 Pf/min.) 0 75 63/9 20 80 0 18 05/34 53 45 (24 Pf/min.) 0 18 05/22 13 35 (24 Pf/min.) 01 90/88 24 19 14 (3,63 DM/min.) 01 90/77 30 73 (2,42 DM/min.)

1 teilweise nur über HBCI

2 teilweise kostenpflichtig

+ vorhanden - nicht vorhanden

Autor: Ralph Altmann

Auszug aus c't-Magazin 17/01 S.96
© Heinz Heise Verlag

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